AKTUELLE BAUSTELLENBERICHTE UND STUMP-REPORTS
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A 17 bei Dresden, Tunnel Dölzschen Südportal
Die Südportale des Tunnel Dölzschen liegen in einer bis zu 65 m hohen vertikalen Felswand etwa 25 m über deren Fuß und schließen unmittelbar an das nördliche Widerlager der Weißeritztalbrücke an. Aus der Felswand ergaben sich erhebliche Steinschlag- und Felsstutzrisiken durch lokale und flächenhaft verteilte Instabilitäten. Außerdem war die Felswand bis in erhebliche Tiefe durch steil bergwärts fallende, wandparallel streichende Großklüfte kippgefährdet.
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Altdöbern, Schloss Verankerungen im Mauerwerk bis 36 m Länge
Das Barockschloss Aldöbern liegt im südlichen Bradenburg. Das im 18.Jahrhundert erbaute Schloss mußte vor Beginn von Verdichtungsprenungen in naheliegenden Braunkohlerestlöchern umfaßend gesichert werden.
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Bergsenkung Zeitz, Sicherung eines Gebäudes im Bergsenkungsbereich mittels vorgespannter Verpresspfähle
Unterhalb einer Gebäudeecke war es infolge von Altbergbau zu einem Tagesbruch gekommen. Hierdurch sank die Bauwerksecke ab. Als Sofortmaßnahme wurde der Hohlraum mit Beton gefüllt und das Gebäude vorläufig gesichert.
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Berlin, Einkaufszentrum Alexa, Baugrubensicherung
Im Herzen von Berlin neben dem Alexanderplatz wird ein Einkaufszentrum mit 100.000 m² Verkaufsfläche errichtet. Für den Baukörper einschließlich 4 Untergeschossen ist eine bis zu 18 m tiefe Baugrube mit einer Grundfläche von 22.000 m² erforderlich. Die Baugrube wird aus einer rückverankerten Schlitzwand und einer mittelhoch bzw. tiefliegenden Düsenstrahlsohle gebildet. Der Bereich der mittelhoch liegenden Sohle ist mit GEWI-Pfählen gegen Auftrieb gesichert.
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Dortmund, ehemalige Schachtanlage Kaiser-Friedrich Schachtkopfsicherung mit DSV-Körpern und Kleinbohrpfählen
In immer stärkerem Masse wurde und wird der Bergbau in Deutschland zurückgefahren. Hierdurch bedingt werden schon seit Jahren zahlreiche Schächte außer Betrieb genommen.
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Dresdner Schloss, Abschnitt Ostflügel und Torhaus/Englische Treppe
Das bis auf Ursprünge im 13. Jahrhundert zurückgehende Dresdner Residenzschloss wurde im zweiten Weltkrieg durch Bombenangriffe völlig zerstört. Der Wiederaufbau begann nach dem Krieg und wurde ab 1990 in mehreren Abschnitten intensiv vorangetrieben.
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Esslingerberg Tunnel, Grundinstandsetzung
Der 833 m lange Tunnel Esslingerberg liegt auf der viel befahrenen Bahnstrecke München - Ingolstadt - Treuchtlingen. Zur Winterzeit behinderten herunterhängende Eiszapfen im 133 Jahre alten Tunnel häufig den Zugverkehr. Außerdem reichte der Tunnelquerschnitt nicht mehr für eine sichere Vorbeifahrt der Güterzüge. Deshalb wurden eine umfangreiche Sanierung der Tunnelinnenschale sowie Ertüchtigung und Absenkung des Gleisbettes vorgenommen.
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Freiberg, Jakobikirche, Beseitigung von Schäden infolge Altbergbau
In der Bergstadt Freiberg wurde der Neubau der Jakobikirche 1890 bis 1892 in einem altbergbaugefährdeten Gebiet errichtet, ohne dass man bautechnisch auf die Bergbaurelikte reagiert hätte. Seit der Einweihung der Kirche bis in jüngste Zeit hinein sind im Bereich der Kirche ständig wiederkehrende Schäden, wie Tagesbrüche oder Risse im Bauwerk, aufgetreten. Nach einer intensiven Erkundung der Situation Ende der neunziger Jahre erfolgte 2001 die Sanierung der Gründung des Kirchengebäudes sowie die Sicherung des tagesnahen Altbergbaus unter der Kirche.
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Köln, Diözesanmuseum St. Kolumba
Auf dem Gelände der im zweiten Weltkrieg zerstörten Kirche St. Kolumba errichtet das Erzbistum Köln den Neubau des Diözesanmuseums. In den neuen Museumskörper werden die noch vorhandenen alten Kirchenmauern integriert und vollständig überbaut.
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Leipzig, Hainstraße 8
Im Zuge der Sanierung der Leipziger Innenstadt musste lange verwahrloste Baussubstanz grundinstandgesetzt werden. Eine besondere Herausforderung war die Sanierung des im Jahre 1472 errichteten Gebäudes Hainstraße 8, eines der ältesten Bürgerhäuser der Stadt Leipzig.
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Oldenburg, Ausbau Küstenkanal Stadtstrecke
Der Küstenkanal verbindet die beiden Bundeswasserstraßen Hunte und Ems. Nach über 70 Jahren war die Spundwand in der Stadtlage Oldenburg nicht mehr standsicher. An mehreren Stellen wurden große Rostlöcher festgestellt, sodass unter Tideeinfluss auch Bodenentzug hinter der Spundwand auftrat. Deshalb mussten die Spundwände einschließlich der Rückverankerung ersetzt werden.
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Weinsberger Tunnel, Ertüchtigung für die Elektrifizierung
Der 891 m lange Weinsberger Tunnel liegt auf der Strecke Heilbronn – Öhringen. Er wurde zwischen 1859 -1862 errichtet. Die Gleisanlagen mussten für den modernen Stadtbahnverkehr ausgebaut werden. Um die dazu notwendige Elektrifizierung vornehmen zu können, war es notwendig die Sohle abzusenken und die Tunnelinnenschale zu sanieren.
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Zweibrücken, Sanierung der Gründung des Rathauses Zweibrücken
Das historische, denkmalgeschützte Rathaus der Stadt Zweibrücken sollte modernisiert und umgebaut werden. Seit langer Zeit traten an dem Gebäude Rissschäden auf, welche auf ein zumindest teilweises Versagen der alten Gründung zurückzuführen waren. Die alte Gründung bestand aus Eichenpfählen, die aufgrund sich ändernder Grundwasserstände stark geschädigt waren.
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