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Abnahmeprüfung
Durch die Abnahmeprüfung werden Tragfähigkeit und Verhalten jedes eingebauten Verpressankers überprüft.
(Definition DIN 4125:1990-11)
Ankerlänge LA
Die Ankerlänge LA ist der Abstand zwischen dem Ankerkopf und dem Ankerfuß.
(Definition DIN 4125:1990-11)
Druckrohranker
Druckrohranker sind Verpressanker, bei denen die Ankerkraft vom Stahlzugglied über ein Stahldruckrohr, das am Ankerfuß mit dem Stahlzugglied verbunden ist, vom Ankerfuß aus auf den Verpresskörper übertragen wird.
(Definition DIN 4125:1990-11)
Druckrohrlänge LD
Beim Druckrohranker ist die Druckrohrlänge LD die Länge des Stahldruckrohrs, über das die Ankerkraft vom Stahlzugglied auf den Verpresskörper übertragen wird.
(Definition DIN 4125:1990-11)
Eignungsprüfung
Durch die Eignungsprüfung wird auf der Baustelle geprüft, ob mit der gewählten Verpressankerbauart bei den örtlich gegebenen Baugrundeigenschaften die vorgesehenen Gebrauchs- und Prüfkräfte in den Baugrund eingeleitet werden können. Festgestellt werden die Tragfähigkeit des Verpresskörpers und die dazugehörigen Verschiebungen sowie die rechnerische freie Stahllänge cal Lfs.
(Definition DIN 4125:1990-11)
Festlegekraft F0
Die Festlegekraft F0 ist diejenige Kraft, auf die der Anker nach dem Prüfen angespannt wird. Es ist: F0 ≤ Fw
(Definition DIN 4125:1990-11)
Freie Stahllänge Lfs
Die freie Stahllänge Lfs ist der Anteil der Stahllänge, der sich unter der Ankerkraft unbehindert dehnen kann. Die aus den Verschiebungen rechnerisch ermittelte freie Stahllänge cal Lfs (kurz: rechnerische freie Stahllänge) kann größer oder kleiner sein als die vorgesehene freie Stahllänge Lfs
(Definition DIN 4125:1990-11)
Gebrauchskraft Fw
Die Gebrauchskraft Fw ist diejenige Kraft, die beim Ansatz der Lastfälle nach DIN 1054 (siehe auch Empfehlungen des Arbeitskreises "Baugruben") unter Berücksichtigung der Vorspannung ermittelt wird.
(Definition DIN 4125:1990-11)
Grundsatzprüfung
Durch die Grundsatzprüfung wird bei Dauerankern die grundsätzliche Eignung einer Verpressankerbauart für bestimmte Baugrundarten (bindiger oder nichtbindiger Boden oder Fels) festgestellt.
(Definition DIN 4125:1990-11)
Krafteintragungslänge L0
Die Krafteintragungslänge L0 ist der Anteil der Ankerlänge, über den die Ankerkraft in den Baugrund übertragen wird.
(Definition DIN 4125:1990-11)
Kriechmaß
Das Kriechmaß ks als Maß für die zeitabhängige Zunahme der Verschiebung des Stahlzugglieds am Ankerkopf unter konstanter Ankerkraft ist definiert durch
ks = (s2 – s1) / lg(t2/t1)
Hierin bedeuten: s2 – s1 Differenz der Verschiebungen lg(t2/t1) Logarithmus der Beobachtungszeit lg t2 – lg t1. ks ist eine von dem Ankertyp, den Baugrundverhältnissen, der Herstellung und der Ankerkraft abhängige Größe.
(Definition DIN 4125:1990-11)
Nachprüfung
Durch die Nachprüfung wird das Verhalten des verankerten Bauteils bzw. das Tragverhalten des eingebauten Verpressankers nach der Abnahmeprüfung des Ankers kontrolliert.
(Definition DIN 4125:1990-11)
Verankerungslänge des Stahlzugglieds Lv
Beim Verbundanker ist die Verankerungslänge des Stahlzugglieds Lv der Anteil der Stahllänge, über den die Ankerkraft vom Stahlzugglied auf den Verpresskörper übertragen wird.
(Definition DIN 4125:1990-11)
Verbundanker
Verbundanker sind Verpressanker, bei denen die Ankerkraft über das Stahlzugglied vom luftseitigen Ende der Verankerungslänge aus unmittelbar auf den Verpresskörper übertragen wird.
(Definition DIN 4125:1990-11)
Verpressanker
Verpressanker sind Bauteile, bei denen durch Einpressen von Verpressmörtel um den hinteren Teil eines in den Baugrund eingebrachten Stahlzugglieds ein Verpresskörper hergestellt wird, der über Stahlzugglied und Ankerkopf mit dem zu verankernden Bauteil oder Gebirgsteil verbunden wird. Eine vom Verpressanker aufzunehmende Last wird nicht - wie bei verschiedenen anderen Typen von Gebirgsankern oder Verpresspfählen - über die gesamte Länge, sondern nur im Bereich des Verpresskörpers in den Baugrund eingeleitet. Verpressanker werden nur auf Zug beansprucht. Ihre Tragfähigkeit wird durch Spannen überprüft.
(Definition DIN 4125:1990-11)
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